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Zielgruppe

Unseren Kindergarten besuchen in vier Gruppen Kinder im Alter von 3-6 Jahren sowie am Nachmittag Schulkinder der 1. bis 4. Klasse.

Bei der täglichen Arbeit mit allen uns anvertrauten Kindern ist es uns wichtig eine freundliche, herzliche und gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Denn Kinder, die sich wohl fühlen, können in ihren Basiskompetenzen gestärkt werden. Dazu gehören ein positives Selbstwertgefühl, soziale Kompetenz, Verantwortungsübernahme und Kommunikationsfähigkeit. Wir möchten das Kind auf dem Weg ins Leben und bei Lernprozessen begleiten, es genau da abholen wo es steht, es in seiner Gesamtentwicklung unterstützen und für die Zukunft vorbereiten. Kindertagesstätten gehören zu den Einrichtungen, die neben dem Bildungs– und Erziehungsauftrag auch Leistungen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz erbringen und verpflichtet sind einen Schutzauftrag wahrzunehmen.

Schutzauftrag
Seit Oktober 2005 ist das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe“ in Kraft. Dem KJHG wurde ein neuer Paragraph hinzugefügt, der den Schutzauftrag regelt.

§ 8a: Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
(1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte abzuschätzen. Dabei sind die Personensorgeberechtigten des Kindes oder des Jugendlichen einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage stellt wird. Hält das Jugendamt zur Abwendung der Gefährdung die Gewährung von Hilfen für geeignet und notwendig, so hat es diese den Personensorgeberechtigten oder den Erziehungsberechtigten anzubieten.

(2) In Vereinbarung mit den Trägern und Einrichtungen, die Leistungen nach diesem Buch erbringen, ist sicherzustellen, dass deren Fachkräfte den Schutzauftrag nach Absatz 1 in entsprechender Weise wahrnehmen und bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos eine insoweit erfahrene pädagogische Fachkraft hinzuziehen. Insbesondere ist die Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte bei den Personensorgeberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie dies für erforderlich halten und das Jugendamt informieren, falls die angenommenen Hilfen nicht ausreichend erscheinen, um die Gefährdung abzuwenden.



Was bedeutet das für unser Haus?

Liebe, Akzeptanz und Zuwendung
Der Mangel an emotionaler Zuwendung kann bei der Entwicklung des Kindes zu schweren körperlichen und psychischen Schädigungen führen.

Stabile Bindung
Kinder brauchen feste Bezugspersonen auf die sie sich verlassen können um massiven Bindungsstörungen vorzubeugen (Nähe-Distanz-Regulierung).

Ernährung und Versorgung
Als Folgen einer Mangel- oder Fehlernährung treten Hunger, Gedeihstörungen und langfristige körperliche sowie kognitive Entwicklungsbeeinträchtigungen auf.

Gesundheit

Mängel im Bereich der Gesundheitsführsorge führen zu vermeidbaren Erkrankungen mit unnötig schwerem Verlauf, z. B. infolge von Impfmängel, Defektheilungen usw.

Schutz vor Gefahren von materieller und sexueller Ausbeutung

Psychisch können diese Belastungen zu Anpassungs- bzw. posttraumatischen Störungen führen, die durch eine Fülle von Symptomen und teilweise langfristigen Erkrankungsverläufen gekennzeichnet sind.

Wissen, Bildung und Vermittlung hinreichender Erfahrungen
Mängel in diesem Bereich führen zu Entwicklungsrückständen.

So definieren wir „Kindeswohl“
Sollten diese Punkte von den Erziehungsberechtigten nicht oder nur teilweise erfüllt werden, sind wir verpflichtet einzugreifen.


Aufnahme in unserer Kindertagesstätte

Die Anmeldetermine (Ende Januar / Anfang Februar) werden in der örtlichen Presse bekannt gegeben. An diesen Tagen können Sie mit Ihrem Kind einen Einblick in unsere Einrichtung gewinnen und Ihre gewünschte Betreuungszeit buchen.

Die Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, bei der Anmeldung Auskünfte zur Person des aufzunehmenden Kindes und der Erziehungsberechtigen zu geben. Wir finden dieses Kriterium sehr wichtig, damit wir von Anfang an gut über das Kind informiert sind, um bei eventuellen Krankheiten und familiären Veränderungen entsprechend handeln zu können.

Unsere Arbeit ist an die Schweigepflicht gebunden und wir sehen es als eine Selbstverständlichkeit an, private Informationen vertraulich zu behandeln.
Nach telefonischer Absprache mit der Leitung nehmen wir uns gerne auch im Laufe des Jahres für Sie und Ihr Kind Zeit, um Ihnen unser Haus vorzustellen.


Informationsabend für die Eltern der neuen Kinder
Rechtzeitig vor Beginn der familiären Veränderung und des neuen Lebensabschnitts Ihres Kindes laden wir alle Erziehungsberechtigten ganz herzlich zu einem Informationsabend ein. Der Termin wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. An diesem Abend können noch wichtige Fragen geklärt werden.

Eingewöhnung
Gemeinsam mit den Eltern wollen wir allen uns anvertrauten Kindern den Übergang vom Elternhaus in die noch unbekannte Kindertagesstätte erleichtern. Daher beginnt für einzelne Kinder die Zeit in unserer Einrichtung mit einer sogenannten „Eingewöhnungszeit“.
Besonders am Anfang ist es uns wichtig, dass Sie Ihr Kind beim Übergang begleiten und unterstützen, damit sich das Kind in der neuen Umgebung zu recht findet, zur Erzieherin eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen und sich wohl fühlen kann. Eltern können ihrem Kind Sicherheit und einfühlsamen Schutz geben, damit es sich gegenüber Neuen erfolgreich öffnen kann. Dadurch haben Eltern auch die Möglichkeit uns und den Tagesablauf kennen zu lernen. Ein kurzes Elterngespräch schließt täglich die  Eingewöhnungsphase ab, in dem die Gelegenheit besteht sich über den Tagesverlauf und das weitere Vorgehen auszutauschen.

Die Kinder werden gestaffelt aufgenommen, damit sich die Erzieherin dem neuen Kind/den neuen Kindern aufmerksam zuwenden kann. Die Dauer hängt vom Alter des Kindes und seinen Erfahrungen ab, die es mit anderen Menschen und mit bisherigen Trennungssituationen gemacht hat. Im Alter von 0 bis 3 Jahren beträgt sie erfahrungsgemäß mindestens drei, im Kindergartenbereich mindestens zwei Wochen. Unvorhersehbare Situationen können jedoch eine Verkürzung oder Verlängerung der Eingewöhnungszeit erfordern und somit ist besonders die Anfangszeit bei jedem Kind individuell zu sehen.

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